21.09.2019

FOOD FOR TOMORROW

Chemieprojekt der ehemaligen 7C


Die Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigen und sicheren Lebensmitteln ist für die Gesellschaft ein lebenswichtiges Grundbedürfnis. Wie werden Lebensmittel produziert? Welche Messmethoden werden in der Lebensmitteltechnologie angewandt? Was steckt hinter aktuellen Lebensmitteltrends? Im Zuge eines zweijährigen Projektes ausgeschrieben durch Talente Regional (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) und durchgeführt durch das Austrian Centre for Biotechnology (acib) beschäftigte sich die 7C mit diesem Thema.

In Vorträgen und Workshops wurden den Schülerinnen und Schülern theoretische Grundlagen vermittelt. So besuchten sie an der FH Wels Workshops zum Thema „Going Nuts – den Allergenen auf der Spur“ und „Grüner Tee oder Red Bull – was hält länger wach?“.

 

„An diesem Tag [Anm.: Workshop „Grüner Tee oder Red Bull“] wurde uns ermöglicht in einen Laboralltag zu schnuppern, was ein sehr spannendes Erlebnis war. Die Studentinnen und Studenten, die uns dort betreuten, waren sehr freundlich, umsichtig und rücksichtsvoll. Auch für Fragen bezüglich des Studienalltages und des Studiums an der FH Wels hatten sie ein offenes Ohr.“ (Ellena Krinzinger)

 

 

Technologische Aspekte der Backwarenindustrie konnte ihnen Herr Roland Fischer (Fischer Brot GmbH) näherbringen, der persönlich durch seinen Produktionsbetrieb in Pichling führte. Den Schülerinnen und Schülern wurde so nicht nur Einblick in die Arbeit eines Industriebäckers gewährt, sondern sie konnten auch wertvolle Eindrücke bzgl. der vielen notwendigen und präzise abgestimmten Produktionsschritte gewinnen.

Abschließend beschäftigte sich die Klasse mit dem Thema „Superfoods – welche Inhaltsstoffe verleihen Lebensmitteln Superkräfte?“. In einem Workshop stellten die Schülerinnen und Schüler einen Proteinriegel her sowie einen Polyphenol-Superdrink, der Opuntia-Extrakt enthält und auf Grund der Farbe das „Blut der Azteken“ genannt wird. Die Ergebnisse wurden von Viktoria Oßberger und Lena Wurm zusammengefasst und bei der Abschlussveranstaltung an der FH Wels vor allen teilnehmenden Schulen und Industriepartnern präsentiert.

(Bericht: Mag. Michaela Wirth)